topisch, aromatisch oder innerlich
Du kannst einfach einen oder zwei Tropfen des Öls in deine Hand geben, mit der anderen Hand verreiben und dann beide Hände vor deine Nase zum inhalieren halten. Nimm einfach ein paar Atemzuge aus deinem "Hand-Diffusor".
Ich habe zum Beispiel immer ein kleines Etui für unterwegs mit meinen Lieblingsölen in Mini-Fläschchen dabei. So kann ich bei Bedarf mal schnell ein paar Atemzüge zum fokussieren oder entspannen einatmen.
Man kann die Öle auch in einem Pumpspray mit Wasser (am besten destilliertem) verdünnen und dann Bedarf damit sprühen. Hier liebe ich z.B. im Sommer ein erfrischendes Lavendel-Pfefferminz-Spray. Oder zum Einschlafen ein Lavendel-Weihrauch-Spray auf das Kopfkissen empfinde ich als ein sehr schönes Ritual, dass ich mit meinen Kindern zelebriere.
Man kann z.B. auch die Öle auf Lavasteine auftragen und so diffundieren sie mehrere Tage lang einen sanften Duft. Das funktioniert im Badezimmer oder dem Gäste-WC super.
Die effektivste Art der Diffusion ist aber die
Ultraschall-Diffusion mit Wasser.
Fast jedes Öl und jede Mischung kann diffundiert werden. Die Diffusion eines Öls hilft, seine auffälligste Eigenschaft – seinen Duft – zu nutzen. Empfehlenswert ist hier die Verwendung von unverdünnten Ölen (also ohne Trägeröl). Je nach Wassermenge, Raumgröße und vor allem seinem individuellen Geschmack wie intensiv man den Geruch wahrnehmen möchte, gibt man ca. 5-15 Tropfen des Öls in das Wasser.
Die Diffusor müssen ab und an mit einem entkalkendem, natürlichem Mittel entkalkt werden. Ebenso sollte man am besten immer "frisch" diffundieren und nicht tagelang abgestandenes Öl-Wasser-Gemisch. Daher besser erst mal weniger Wasser einfüllen und ein Gefühl dafür bekommen wieviel Zeit für welche Menge benötigt wird.
Die Verbreitung ätherischer Öle mittels einem Diffusor kann von Vorteil sein um:
(z.B. Mischungen wie On Guard, Purify, oder Zitrone, Limette, Teebaum)
(z.B. Mischungen wie Air, oder Douglasie, Lavendel, Eukalyptus)
die das "zur Ruhe kommen" oder Einschlafen begünstigt
(Lavendel, ...),
oder die Konzentration fördert
(Minzöle, Lemon)
Durch den außergewöhnlich reinen therapeutischen Grad der ätherischen Öle von dōTERRA, können die großen Vorteile der innerlichen Einnahme ätherischer Öle vollkommen ausgeschöpft werden.
Somit kann unser Körper durch die innerliche Einnahme ätherischer Öle von weiteren Vorteilen profitieren, als die, die nur durch die aromatische oder äußerliche Anwendung erzielt werden können.
Sobald ein Öl wirklich 100% unverfälscht natürlich ist, harmoniert es 100% mit dem menschlichen Körper. Das heißt aber nicht, dass man die Verwendungs- und Dosierungsangaben außer Acht lassen darf. Daher bitte folgende Dosierungstabelle beachten:
Dr. David K. Hill, D.C. hat diese Empfehlungen 2015 auf der doTERRA Konferenz vorgestellt. Es ist wichtig, dass Benutzer ätherischer Öle innerhalb des Bereiches der idealen Menge bleiben um den höchsten Nutzen aus der Anwendung ätherischer Öle zu ziehen. Vielmehr kann die Überflutung des Körpers mit zu viel ätherischem Öl manchmal zu unerwünschten Folgen führen. Das liegt daran, dass die Zellen im Körper komplexe chemische Reaktionen ausführen um die Öle zu umzuwandeln. Es ist niemals angebracht die Umwandlungskapazität der Zellen zu überschreiten.
Die Kolonne mit der idealen Menge gibt an wieviel ätherisches Öl man höchsten auf einmal nehmen sollte. Diese Menge kann alle 4-6 Stunden wiederholt werden, solange man nicht die für 24-Stunden zulässige Höchstdosierung überschreitet.
Innerliche Anwendung bezieht sich auf die Anwendung ätherischer Öle in einer Kapsel oder in einem Softgel. Orale Anwendung bezieht sich auf die Anwendung ätherischer Öle in Wasser oder einer anderen Flüssigkeit, oder unter der Zunge. Es gibt keine Empfehlung für aromatische Anwendung, weil diese sehr von der Größe des Raumes und anderen veränderlichen Faktoren abhängt. Wie immer ist eine Anwendung in Maßen am besten.
Diese allgemeinen Empfehlungen berücksichtigen nicht den individuellen Gesundheitszustand und die Erfahrungsstufe des Nutzers. Die ätherischen Öle von dōTERRA sind sehr wirkungsvoll und jede Person wird anders auf sie reagieren. Es ist wichtig sich seinem persönlichen einzigartigen Gesundheitszustandes bewusst zu sein und die Dosierung dementsprechend anzupassen.
Ein Schlüsselpunkt von Dr. Hills Vortrag ist, dass wir gemäßigter mit unserer Benutzung von ätherischen Ölen sein sollten, wenn unsere Gesundheit auf irgendeine Weise beeinträchtigt ist.
Diese Empfehlungen sind als Einführungs-Richtlinien gedacht, und jede Einzelperson sollte im Streben nach Wohlbefinden durch die Nutzung ätherischer Öle ihre eigene persönliche Erfahrung und die Anweisungen ihres Arztes berücksichtigen.
Quelle: https://www.doterra.com/US/en/blog/science-safety-physiology-recommended-ideal-amounts ins Deutsche übersetzt durch www.doaromaterrapie.eu
Was wohl den meisten bekannt ist, dass man ätherische Öle für die Zubereitung von Speisen und Getränken nutzen kann. Sie geben Geschmack und das intensivieren das Aroma.
Man kann sie zum Beispiel zum Backen und Kochen verwenden:
Was vermutlich weniger bekannt ist, dass ätherisches Öle in konzentrierter Form als gezielte, wirksame Nahrungsergänzungsmittel genutzt werden können. Aufgrund der hochentwickelten physiologischen Prozesse, die in unserem Körper stattfinden, ist die innere Einnahme eine sehr sichere und wirksame Form der Anwendung. Sie unterstützen eine Reihe von Funktionen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.
Die Anwendung kann auf folgende Arten erfolgen:
Ätherische Öle, die als Nahrung aufgenommen werden, gehen durch die Blutbahn direkt in den Magen-Darm-Trakt. Von dort werden sie in den restlichen Körper transportiert. Da ätherische Öle fettlöslich sind, werden sie schnell zu allen Körperorganen transportiert, auch ins Gehirn. Ätherische Öle werden schließlich, so wie alles was wir zu uns nehmen, von der Leber und anderen Organen verstoffwechselt und schließlich ausgeschieden.
Die Zusammensetzung ätherischer Öle ist hochkomplex. Jeder Bestandteil besitzt einzigartige biochemische Eigenschaften, die mit Zellen und Organen auf unterschiedliche Weise reagieren. Auch wenn die Mechanismen heute noch nicht völlig verstanden werden, so sind die positiven Resultate sichtbar.
Ätherische Öle sind physiologisch aktiv, das heißt sie beeinflussen direkt den Körper. Einzigartige Strukturmerkmale von ätherischen Ölen ermöglichen es ihnen, sowohl auf der Oberfläche von Zellen als auch innerhalb von Zellen aktiv zu sein.
Jede Zelle ist in einer schützenden Barriere eingeschlossen, die als Membran bezeichnet wird und dazu dient, die Zelle als ein von der äußeren Umgebung getrenntes geschlossenes System zu erhalten. In die Membran eingebettet sind Oberflächenrezeptoren, die als Verbindungslinie zwischen dieser individuellen Zelle und dem Rest des Körpers dienen. Wenn die richtige Substanz an diese Rezeptoren bindet, löst sie eine Kaskade von chemischen Veränderungen auf der Innenseite der Zellmembran aus, die Veränderungen in der Funktion der Zelle auslöst. Die Wechselwirkung mit diesen leicht zugänglichen Rezeptoren ist eine Art, in der ätherische Öle mit Zellen kommunizieren und die zelluläre Aktivität beeinflussen.
Die zelluläre Membran hat eine entscheidende doppelte Rolle darin, unerwünschte Eindringlinge fernzuhalten und dennoch durchlässig (passierbar) zu sein. Energiequellen und andere wichtige Stoffe müssen eindringen, während Abfälle entfernt werden müssen. Die meisten Substanzen können nicht in die Zellmembran eindringen. Daher werden eine Reihe von speziellen Transportmechanismen (Cofaktoren, Transportvesikel usw.) eingesetzt, um die notwendigen Substanzen kontrolliert und kontrolliert in die Zelle zu transportieren.
Substanzen mit bestimmten strukturellen Eigenschaften können die Membran direkt durchqueren und in die Zelle wandern, ohne durch die Transportmaschinerie der Zelle in einem Prozess, der als passive Diffusion bekannt ist, beschränkt zu sein. Sauerstoff, Kohlendioxid, Alkohol, einige Drogen, Anästhetika und ätherische Öle sind einige der wenigen Substanzen, die sich auf diese Weise bewegen können. Zwei Eigenschaften ätherischer Öle ermöglichen es ihnen, passiv zu diffundieren:
Die Zellmembran besteht aus Lipiden. Da ätherische Öle fettlöslich und klein sind, haben sie kein Problem, die Membran zu überqueren.
Die fettlösliche Natur ätherischer Öle bietet ihnen eine unabhängige Funktion und Zugänglichkeit der Zellen. Ätherische Öle haben die Fähigkeit, Zellen zu beeinflussen, selbst wenn es physiologische Kompromisse gibt, beispielsweise in Zeiten schlechter Ernährung oder Umweltbedrohungen.
Wenn eine Zelle aus irgendeinem Grund kompromittiert wird, hängt es von zusätzlichen Systemen und Funktionen im Körper ab, um die optimale Funktion wiederzuerlangen. Zum Beispiel kann eine kompromittierte Zelle die Fähigkeit verlieren, Substanzen effizient über ihre Membran zu leiten, und wiederum Schwierigkeiten haben, das zu bekommen, was sie benötigt, um sich selbst zu erhalten. Oft wird dies zu einem zyklischen Problem - die Zelle kann sich ohne den richtigen Austausch von Nährstoffen nicht selbst reparieren, aber sie kann nicht die richtigen Nährstoffe erhalten, weil die Membrantransportmechanismen nicht optimal sind. Siehst du das Problem? Da ätherische Öle nicht auf zelluläre Transportmechanismen angewiesen sind, um in die Zelle einzudringen, können sie leicht die Zellmembran durchqueren und der Zelle direkt Vorteile bringen.
Ätherische Öle können auch das Gehirn beeinflussen, indem sie vom Blut in das Gehirn gelangen. Die Blut-Hirn-Schranke ist die sicherste Gewebeschranke im Körper. Es ist hochselektiv, um die empfindlichen Gewebe des zentralen Nervensystems zu schützen. Diese Barriere erlaubt nur den Durchgang bestimmter Verbindungen, die für die Funktion des Gehirns entscheidend sind (Glukose, einige Aminosäuren usw.). Neue Forschungen haben gezeigt, dass bestimmte Sesquiterpen-Bestandteile, die in ätherischen Ölen gefunden werden, aufgrund ihrer geringen Molekülgröße die Blut-Hirn-Schranke direkt passieren können. Obwohl Sesquiterpene besonders untersucht wurden, ist anzunehmen, dass andere ätherische Ölverbindungen, insbesondere Monoterpene, die strukturell kleiner als Sesquiterpene sind, auch die Blut-Hirn-Schranke durchdringen können.
Die Wirkung ätherischer Öle ist unabhängig von der Art ihrer Anwendung weitreichend. Solch ein starker biologischer Einfluss wäre nicht möglich, wenn ätherische Ölverbindungen nicht lipidlöslich wären und keine kleine Molekülgröße hätten. Diese einzigartigen strukturellen Eigenschaften verleihen ätherischen Ölen einen starken biologischen Einfluss im ganzen Körper.
Übersetzt aus dem doTERRA Science Blog
Bitte beachtet auch folgende Tabellen!!!
Ich erstelle keine Diagnosen und gebe keine Heilversprechen. Zum Einnehmen oder Absetzen von Medikamenten oder anderen Therapieformen gebe ich keinen Rat. Bitte frage deinen Arzt zur Abstimmung. Meine Informationen über die Produkte von doTERRA beruhen auf allgemein bekannte Wirkungsweisen über Pflanzen und deren Essenzen. Bitte teste jedes Öl an einer kleinen Hautstelle, denn auch bei reinen Naturprodukten sind Hautreaktionen, Unverträglichkeiten oder auch leicht allergische Reaktionen möglich.
Die äußerliche Anwendung ätherischer Öle ist sehr wirkungsvoll.
Da ätherische Öle eine geringes Molekülgewicht haben und fettlöslich sind, können Sie leicht in die Haut eindringen. Nachdem Sie in die Haut eingedrungen sind, bleiben Sie in der jeweiligen Region und wirken dort lokal.
Auch wenn ätherische Öle leicht von der Haut aufgenommen werden, kann die Aufnahmefähigkeit noch erhöht werden: durch eine sanfte Massage wird die Durchblutung des jeweiligen Bereichs erhöht und so werden die Wirkstoffe besser im Körper verteilt.
Hier empfiehlt sich die Verwendung eines Trägeröls (franktioniertes Kokos-, Jojoba-, Mandelöl) , dass die Aufnahme erhöhen kann.
Normalerweise gilt die Empfehlung einen Tropfen ätherisches Öl mit drei Tropfen Trägeröl zu mischen (siehe Verdünnungstabelle, geringere Menge bei Babies, Kleinkindern oder Senioren).
Generell ist es besser, täglich mehrere kleine Dosen aufzutragen, als einmal täglich eine große Menge.
Eine äußerliche Anwendung kann je nach Bedarf alle 4-6 Stunden wiederholt werden.
Da jeder Mensch einzigartig ist, ist auch die Dosis nicht immer gleich. Sie hängt von der Größe, dem Gewicht und dem allgemeinen Gesundheitszustand ab.
Körperregionen, an den die lokale Anwendung ätherischer Öle besonders wirksam ist, sind:
Weitere wirksame Methoden der äußeren Anwendung sind:
Sensible Bereiche, die man vermeiden sollte: